Huckelkuchen

Huckelkuchen

Wenn ihr mein Macaron Rezept ausprobiert habt, dann habt ihr neben den köstlichen Keksen auch noch eine Menge Eigelb übrig. Praktisch, denn für den leckeren Huckelkuchen, der sich auch Prophetenkuchen, Hüggelkuchen, Platzkuchen und Fettpfützenkuchen nennt, braucht ihr genau diese.

Als Vorbereitung fettet ihr ein Backblech großzügig mit Pflanzenmargarine oder Butter. Den Ofen heizt ihr auf höchster Stufe vor.

Zutaten

9
Eigelb
9 EL
Öl
9 EL
Zucker
9 EL
Mehl
9 EL
Rum, Wodka, …
nach Bedarf
Puderzucker
1/2 Stück
Butter

Die Eigelbe schön schaumig schlagen und dann Öl und Zucker hinzufügen. Das Mehl einsieben und zum Schluss den Alkohol hinzufügen. Eigentlich eignet sich fast jede Spirituose, wichtig ist der Alkoholgehalt, dieser sollte bei mindestens 40 Vol. % liegen, besser ist jedoch alles darüber. Geht sicher das der Ofen vorgeheizt ist bevor ihr den Alkohol hinzufügt.

Die Masse auf ein Backblech streichen ( Menge reicht für ein großes Blech, bei weniger Menge einfach weniger bestreichen ). Dann kommt das Ganze für wenige Minuten in den Ofen bis die Oberfläche anfängt sich zu bräunen. Habt ihr alles richtig gemacht, so hebt sich der Teig in Wellen oder Huckeln vom Blech ab und bietet ein schönes Schauspiel. Maßgeblich für die Huckel ist der Alkohol, dieser dient als Triebmittel.

In einem Topf zerlasst ihr die Butter bis sie etwas dunkler wird und bestreicht/beträufelt damit anschließend den Kuchen. In den „Tälern“ sammelt sich die Butter, diese Stücke schmecken später am besten. Den Kuchen schön auskühlen und die Butter einziehen lassen. Vor dem Servieren großzügig mit Puderzucker bestreuen. Viel Erfolg!

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Kommentare

2 Kommentare zu “Huckelkuchen”
  1. […] Das Rezept für den Holunderlikör (oben auf dem Bild) werde ich später nachreichen, Holunder werdet ihr jetzt sowieso eher schwerlich auftreiben können. Für die übrig gebliebenen Eigelbe habe ich hier noch das perfekte Verwertungsrezept. […]

  2. […] Tipp: Verwertungsrezept für übriges Eigelb […]

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